33rd FICE CONGRESS &
2nd CYC WORLD CONFERENCE

FACHTAGE

 

Die parallelen Fachtage bieten Kongressteilnehmern und anderen Interessierten die Möglichkeit ein Thema weiter zu vertiefen.

Veranstaltungsort: FH Campus Wien
Fachtage 1-5: Freitag, 26. August 2016, von 09:00 – 17:00 Uhr.
Fachtag 6: Freitag, 26. und Samstag, 27. August 2016, 9:00 – 17:00



Zusatzprogramm kann im persönlichen Kongress-Anmeldekonto gebucht werden. 

KongressteilnehmerInnen können die Fachtage 1-5 mit 20% Ermäßigung und den Fachtag 6 mit 15% Ermäßigung buchen.

Begrenzte Teilnehmerzahl. Im Preis inkludiert: Teilnahmegebühr, Mittagessen und Kaffeepausen.

 

Fachtag 1: Traumapädagogik. Chancen und Möglichkeiten für pädagogische Handlungsfelder

Fachtag 2: Networking 2.0 Ankerland: Spezifische und praktische Erfahrungen und Methoden für traumapädagogisch und traumapsychologisch fundierte Netzwerkarbeit Findet nicht statt.

Fachtag 4: Frühe Entwicklung

Fachtag 5: Die therapeutische Nutzung von Alltagsereignissen

Fachtag 6: 2-tägiges PART®- Basisseminar


 

Fachtag 1

Traumapädagogik. Chancen und Möglichkeiten für pädagogische Handlungsfelder

Jacob Bausum und Christina Rothdeutsch-Granzer

Deutsch

245 € (ermäßigt 195 €)

ReferentInnen:

Jacob Bausum
Jg. 1975, Erzieher, Dipl. Soziarbeiter, Traumapädagoge, seit 1991 in verschieden pädagogischen Arbeitsfeldern tätig. Leitung und Referent im Zentrum für Traumapädagogik. Schwerpunkte: Trauma und Gruppe, sexuell grenzverletzende Kinder und Jugendliche. Mitglied im Vorstand der BAG-Traumapädagogik.

Mag.a phil. Christina Rothdeutsch-Granzer
Jg. 1981, Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin, Sozialpädagogin, Traumapädagogin und traumazentrierte Fachberaterin (DeGPT/BAG). Arbeitsfelder seit 2001: ambulante Jugend- und Familienhilfe, Streetwork im Bereich Sucht und Drogen in Zürich, Traumapädagogische Wohneinrichtung für komplex traumatisierte junge Menschen. Aktuelle Schwerpunkte: Pflegefamilienarbeit und –forschung, Referentin des Zentrums für Traumapädagogik.


Inhalt

Die Traumapädagogik hat sich auf dem Hintergrund entwickelt, dass Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen besondere Herausforderungen an Erziehungs- und Bildungseinrichtungen stellen. Verschiedene Berufsgruppen - die sich im pädagogischen Feld bewegen - sind gefordert, eine förderliche und heilsame Lebenswelt für die lebensgeschichtlich belasteten Mädchen und Jungen zu gestalten und bisherige pädagogische Konzepte zu überdenken und weiter zu entwickeln. Die junge Fachrichtung Traumapädagogik bietet handlungsrelevante Erkenntnisse und methodische Überlegungen, die eine zielgerichtete Unterstützung der Kinder und Jugendlichen ermöglicht.

Der Fachtag bietet eine Einführung in die Traumapädagogik und einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im deutschsprachigen Raum (Schwerpunkt Österreich). In den Workshops werden die Chancen und Möglichkeiten der Traumapädagogik in ausgewählten pädagogischen Handlungsfelder (Wohngruppen und Pflegefamilienarbeit) vertieft. Der Fachtag ist offen für alle Berufsgruppen, Fachpersonen, Pflegeeltern und Interessierte und lädt ein Ideen und Anwendungsmöglichkeiten der Traumapädagogik für den eigenen pädagogischen Wirkungsbereich dialogisch zu entwickeln.

 


 

Fachtag 2

Networking 2.0 Ankerland: Spezifische und praktische Erfahrungen und Methoden für traumapädagogisch und traumapsychologisch fundierte Netzwerkarbeit


Andreas Krüger  

Deutsch

195 € (ermäßigt 155 €)

 Findet nicht statt. 

 



Fachtag 4 

Frühe Entwicklung

Sabine Fiala-Preinsberger

Deutsch

245 € (ermäßigt 195 €)

 

Referentin: Dr. Sabine Fiala-Preinsperger

 

Psychoanalytikerin für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Babys und ihre Eltern; Fachärztin für Pädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie - Kassenpraxis; Psychoanalytische Praxis für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Eltern und Säuglinge in Mödling; Leiterin des Kinderambulatoriums der WPV seit 2008; Supervisionstätigkeit in Spitalsabteilungen und (sozial)therapeutischen Wohngemeinschaften sowie Einzelsupervision; Österreichische Leitung des Arbeitskreises der GAIMH „Psychoanalyse und Psychotherapie in der frühen Kindheit“; Publikationen und Vortrags- und Forschungstätigkeit zu Themen der frühen Kindheit; Lehrtätigkeit im Universitätslehrgang der PMU in Salzburg für Palliative Care in der Pädiatrie; Im Leitungsteam des Weiterbildungslehrgangs für Psychoanalytisch Orientierte Eltern-Kleinkind-Therapie (EKKT) der Wiener Psychoanalytischen Akademie; Leitung der Säuglingspsychosomatik im ambulanten und stationären Bereich von 1992-1996 im Wilhelminenspital Wien.

 

Inhalt

Der Fachtag behandelt folgende Themen
 

  • Wie ich in deiner Obhut wachse. Vertreterin der Gaimh – Ges. für seelische Gesundheit in der frühen Kindheit 
  • Eltern-Kind-Beziehungsförderung in der Schwangerschaft
  • Psychisches Erleben: wie erlebt ein Baby sich und seine Umgebung – Babybeobachtung
  • Frühe Traumatisierung
  • „Du zerstörst mich“
  • Risikokonstellationen: psychisch kranke Eltern, suchtkranke Eltern, jugendliche Eltern, Schreibabys, kranke Babys, entwicklungsbeeinträchtigte Kinder,…
  • Nun stehe ich alleine da mit dir – alleineerziehende Mütter / fehlende Väter
  • Elternberatung / Eltern-Säuglings-Kleinkindtherapie - Beispiele aus der Praxis
  • Übergänge schaffen (von 2 zu 3, vom Bauch in die Wiege, von der Brust zum Löffel, von der Windel zum Topf, von zu Hause in die Kinderkrippe / in den Kindergarten…von zu Hause in die Fremdunterbringung)
  • Der Weg ist das Ziel – Freude an der Kinderentwicklung versus Warten bis das Kind endlich funktioniert
  • Babybeobachtung
  • Kinderschutz von Anfang an (Leitlinien aus der Sicht der Pädiatrie, Jugendhilfe oder Möwe) Begleitung von Pflege- und Adoptiveltern
  • Kinder kriegen um jeden Preis – Reproduktionsmedizin / Wo komme ich eigentlich her

 


 

 Fachtag 5 

Die therapeutische Nutzung von Alltagsereignissen

Heather Modlin und James Freeman

Englisch

160 € (ermäßigt 128 €)

Weitere Informationen finden Sie hier. 

 


 

Fachtag 6

2-tägiges PART®- Basisseminar

 Freitag, 26. August 2016 und Samstag, 27. August 2016, 9:00 – 17:00

Wolfgang Papenberg

350 € (ermäßigt 295 €)

 

 

Referent:

Wolfgang Papenberg

Von 1981 bis 2006 hauptberuflich in der Jugendhilfe, davon 20 Jahre lang als Heimleiter. 2002/2003 Ausbildung zum Deeskalationstrainer, Mitglied der Gewalt Akademie Villigst Seit 2005 Inhaber der Rechte an dem PART-Konzept für die deutschsprachigen Länder. Seit Januar 2014 Gesellschafter der PART-Training GmbH.

 

Inhalt:

Das PART®-Konzept wurde für Menschen entwickelt, die andere Menschen betreuen, erziehen, pflegen, begleiten, d.h. für Menschen, die - beruflich oder ehrenamtlich - Verantwortung für andere Menschen tragen, z. B. in den Arbeitsfeldern der Jugendhilfe, allgemeiner Gesundheitsdienst, Psychiatrie, Behindertenhilfe, Schule und Justizvollzug.

Das PART®-Konzept wurde entwickelt, damit

  • präventiv gewalttätige Krisen verhindert werden (primäre Prävention),
  • Krisensituationen frühzeitig richtig eingeschätzt und angemessen und kompetent interveniert werden kann (sekundäre Prävention),
  • die Vorfälle konsequent ausgewertet und die Ergebnisse zur Prävention genutzt werden (tertiäre Prävention).

Das PART®  - Basisseminar vermittelt die Grundlagen, um in allen Phasen einer Krisensituation adäquat agieren und reagieren zu können. Die Ziele des PART®-Konzepts bezogen auf die Fachkräfte sind

  • Stärkung der Selbstsicherheit,
  • Vermittlung von Maßstäben für angemessenes Handeln in Krisensituationen,
  • Befähigung der Fachkräfte, die Aggressoren nicht als Gegner zu betrachten, sondern als Menschen, die sich in einer Krise befinden,
  • Vorbeugung von Eskalationen durch Sicherheit vermittelndes Auftreten und vorausschauendes Handeln,
  • Deeskalation durch frühzeitige kompetente Krisenkommunikation,
  • Vermeidung von Verletzungen durch effektive und schonende Selbstschutztechniken,
  • Herstellen von Sicherheit in bereits eskalierten Situationen – wenn nötig – durch den Einsatz von Festhaltetechniken.

Diese Ziele orientieren sich an den Sicherheitsbedürfnissen der Beteiligten ebenso wie an der Würde und den Persönlichkeitsrechten der Klienten.

Weitere Informationen zu Konzept und Struktur des PART-Basisseminars finden Sie hier.